Auf dem Weg zum Entdeckerbaby

Die Zeit rast: Eben lag da noch ein winziges Bündel in der Wiege. Im nächsten Moment sitzt der Nachwuchs vor dem Küchenschrank und räumt die Kopftöpfe aus. Und wieder eine gefühlte Sekunde weiter, flitzt er im Supermarkt davon. Babys Entwicklung vom Säugling zum Entdeckerkind ist rasant: Innerhalb weniger Monate reift eine kleine Persönlichkeit heran, die auf ihre ganz eigene Art die Welt erobern möchte.

Auf „Babytour“ durch die Wohnung

 

Wenn Babys etwa ab dem sechsten Monat zu krabbeln beginnen, startet die große Entdeckungstour. Alles, was in Reichweite gelangt, ist interessant. Deshalb der Tipp von hessnatur: Bevor das Baby auf die Welt kommt, einmal auf allen Vieren durch die Wohnung kriechen. Anschließend heißt es: umräumen. In der Toilette verschwindet die Toilettenbürste vom Fußboden und in der Küche wandern Töpfe ohne scharfe Kanten, Holzbretter, Plastikdosen und Kochlöffel in die unteren Schubladen. Die Stereoanlage kommt vom Boden weg und wertvolle Bücher stehen im Regal nun oben. Mit einem schönen Ratsch Seite für Seite aus Büchern zu reißen, gehört nämlich zu Babys ersten Lieblingsbeschäftigungen.

Der erste Schritt ins eigene Leben

 

Die erste große Aufgabe in Babys Leben heißt: auf eigenen Füßen zu stehen. Das aber will geübt sein. Immer und immer wieder und am besten ohne Mamas helfende Hand. Macht das Baby allein seinen ersten Schritt ins eigene Leben, fühlt es sich anschließend ganz selbstbewusst und glücklich. Wann Babys laufen lernen, ist sehr unterschiedlich. Die einen laufen mit einem Jahr, die anderen rennen erst mit 18 Monaten davon.

Die Welt – ein Abenteuerspielplatz

 

Überaus wichtig für Babys Entwicklung ist Spielen. Spielende Kinder haben Spaß, lernen Neues dazu und entwickeln mit überraschenden Einfällen ihre Kreativität. Dabei ist nahezu alles zum Spielen geeignet, was sich finden lässt: Kieselsteine, Eierkartons, Löffel, Töpfe oder Trinkbecher. Je weniger die Spielfunktion vorgegeben ist, umso mehr Fantasie ist gefragt. Was Entdeckerkinder nicht brauchen, sind mit Spielzeug vollgestopfte Kinderzimmer. Lieber ausgewählte Spielsachen kaufen, dafür aber weniger. Und ganz oft gemeinsam mit den Kindern spielen.

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