Textillexikon

Schnell und schlüssig erklärt

Hier sind für Sie alle Begriffe definiert, die wir in unseren Texten und Produktbeschreibungen verwenden.
Zusätzlich finden Sie noch weitere Erklärungen, die uns besonders am Herzen liegen.

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  • Farbechtheit
    • Farbechtheit

      Die Widerstandsfähigkeit von Färbungen gegenüber unterschiedlichen Beanspruchungen. Abhängig vom Farbstoff und dem zu färbenden Rohstoff. Je nach Einsatzgebiet sind unterschiedliche Echtheiten gefordert: Reibechtheit: Widerstandsfähigkeit von Färbungen und Drucken gegenüber Reibung. Waschechtheit: Legt fest, bei welcher Temperatur das Material gewaschen werden kann. Schweißechtheit: Beständigkeit gegenüber Schweiß. Besonders wichtig bei Unter-, Ober- und Sportbekleidung. Speichelechtheit: Bei Kinderspielzeug besonders wichtig. Farbstoff muss stabil in der Faser haften.



      Siehe auch

      Färben 





  • Färben
  • Feuchtigkeitsaufnahme
    • Feuchtigkeitsaufnahme

      Feuchtigkeit kann aus der Luft oder in Form von Schweiß oder Regen in die Faser gelangen. Naturfasern zeichnen sich durch eine hohe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Durch chemische Ausrüstung würde diese herabgesetzt. Synthetische Chemiefasern können Feuchtigkeit weiterleiten, sie aber nur in sehr geringem Maße aufnehmen.



      Siehe auch

      Wärme-Isolationsvermögen  Atmungsaktivität 





  • Filzen
    • Filzen

      Ähnlich einem Schieferdach sind kleine Schuppen um die Oberfläche der Wollfaser angeordnet die auch in gleicher Richtung verlaufen. Wird die Wollfaser versponnen, sind die Schuppen nicht mehr parallel und können sich verhaken. Dieses geschieht, wenn die stark gerieben, gedrückt oder durch Wasser stark aufquellen.



      Siehe auch

      Wolle  mechanische Behandlung  Antifilzausrüstung 





  • Fischgrat
    • Fischgrat

      Fischgrat ist eine allgemeine Bezeichnung für Gewebe in Köperbindung mit unterschiedlichen Farben in Kette und Schuss.
      Einsatz: Mäntel, Hosen, Jacken, Anzüge, Kostüme



      Siehe auch

      Gewebe  Köperbindung  Kette  Schuss 





  • Flanell
    • Flanell

      Bei diesem Gewebe unterscheidet man den Wollflanell und den Baumwollflanell. Wollflanelle zeichnen sich durch einen schönen Oberflächenfilz aus und eignen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit ideal für Oberbekleidung. Der Baumwollflanell wird leicht angeraut und erhält so eine besonders weiche und angenehme Oberfläche. Baumwollflanell findet seinen Einsatz bei Hemden, Nacht- und Bettwäsche.



      Siehe auch

      Gewebe  Rauen 





  • Flatfront-Hose
  • Fleece
    • Fleece

      Fleecestoffe sind Maschenwaren, bei denen die Schlingenoberfläche aufgeraut wird. Durch anschließendes Scheren entsteht ein feiner gleichmäßiger Flor. Ein hochwertiges Fleece ist leicht, feuchtigkeitsausgleichend, voluminös und wärme-isolierend.
      Einsatz: funktionelle Sport-und Alltagsbekleidung



      Siehe auch

      Maschenware  Scheren  Wärmeisolationsvermögen 





  • Formaldehyd
    • Formaldehyd

      Formaldehyd wird häufig in Kunststoffen, Textilien, Leder, Klebstoffen, Kosmetika, Farben, Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzt: In Deutschland werden pro Jahr 600.000 Tonnen Formaldehyd hergestellt.
      Bei längerfristigen Belastungen können allergische Reaktionen auftreten. Formaldehyd ist für Menschen krebserregend. Schon bei geringen Mengen werden Augen- und Schleimhautreizungen sowie Atembeschwerden, Unwohlsein und Kopfschmerzen hervorgerufen.



      Siehe auch

      Kunstharz-Ausrüstung 





  • Frottee
    • Frottee

      Das Frotteegewebe zeichnet sich durch seinen körnigen Griff und durch die krause Oberfläche aus.
      Die typischen Schlingen und Noppen entstehen durch Effektzwirne im Schuss. Durch den Einsatz von Zwirnen ist eine geringe Knitteranfälligkeit und gute Formbeständigkeit gegeben. Ein großer Vorteil gegenüber den Frottierwaren liegt darin, dass sich die Fäden nicht herausziehen lassen. Frotteegewebe wird für hochwertige Hand- und Massagetücher verwendet.



      Siehe auch

      Gewebe  Kette  Schuss  Frottier 





  • Frottier
    • Frottier

      Frottiergewebe sind sehr voluminös und weich. Die beidseitigen Fadenschlingen entstehen durch eine zusätzlich eingewebte, lose Grundkette. Im Gegensatz zu den Frotteewaren lassen sich hier die Fäden in Kettrichtung herausziehen. Bademäntel und Handtücher werden meistens aus Frottiergewebe hergestellt. Bei Wirkfrottier liegt der Schwerpunkt der Schlingenbildung auf einer Warenseite. Sie findet man häufig im Bettwäschebereich, insbesondere bei Spannbetttüchern.



      Siehe auch

      Gewebe  Kette  Schuss  Frottee 





  • Fully fashioned
    • Fully fashioned

      In Form gestrickte Maschenwaren, die ohne Zuschnitt so, wie sie von der Maschine kommen, zum Bekleidungsstück zusammengenäht werden können.



      Siehe auch

      Maschenware 





  • Fungizide
    • Fungizide

      Fungizide töten Pilze und deren Sporen ab. Es sind chemische Verbindungen, die im Pflanzenschutz, in Textilien, Teppichen und Futtermitteln eingesetzt werden.
      Einige Fungizide, wie PCP (Pentachlorphenol) und Quecksilber, sind in Deutschland nicht mehr zugelassen. Die meisten zugelassenen Fungizide besitzen für den Menschen nur eine geringe Toxizität.



      Siehe auch

      Pestizide  Insektizide  Herbizide  Phenole  Schwermetalle